admark.ai rockt die „Höhle der Löwen“ und was wir daraus lernen
Stell dir vor, du könntest deine Social-Media-Arbeit von 30 Stunden auf knapp 6 Stunden pro Woche reduzieren. Klingt nach dem heiligen Gral für uns Agentur-Inhaber und Content-Creator, oder? Genau das verspricht admark.ai. Der heutige Auftritt in der „Höhle der Löwen“ war an Dramatik kaum zu überbieten: Ein 18-jähriger Gründer, ein begeisterter Carsten Maschmeyer und ein Deal, der nach der Show spektakulär platzte. Wir haben uns das Tool und die Hintergründe für euch genau angesehen.
Der Pitch: Wenn der kleine Bruder groß rauskommt
Es war der Moment des Abends: Christopher Luis Zoellner, gerade mal 18 Jahre alt, betritt die Löwen-Arena. Wer in der Startup-Szene fit ist, kennt den Nachnamen. Sein Bruder Davis Julian Zoellner holte sich bereits 2021 einen Deal für MyTaag. Nun wollte Christopher nachziehen.
Sein Pitch für admark.ai saß. Die Vision: Eine SaaS-Plattform, die nicht nur stumpf Content generiert, sondern den gesamten Workflow von Agenturen und KMUs automatisiert. Von der Erstellung über das Posting bis zur Interaktion. Die Löwen waren beeindruckt von der Reife des Gründers und den Umsatzzahlen (bereits 20.000 € MRR!).
Am Ende schlug Carsten Maschmeyer zu: 200.000 Euro für 25,1% der Anteile. Ein klassischer Maschmeyer-Move, um sich die Sperrminorität zu sichern. Doch wie wir heute wissen: Aus der Traum-Ehe wurde nichts.
Warum der Deal wirklich platzte: Die „Wrapper“-Falle?
Kurz nach der Aufzeichnung kam die Ernüchterung. Der Deal ist geplatzt. Die offizielle Begründung aus dem Maschmeyer-Lager ist für uns als KI-Community extrem spannend: „Mangelnde Tiefe beim proprietären geistigen Eigentum (IP).“
Was heißt das auf Deutsch? Die technische Prüfung (Due Diligence) ergab wohl, dass admark.ai zu sehr auf bestehenden Modellen (wie GPT-4 & Co.) aufbaut und zu wenig eigenen, schützbaren Algorithmus-Kern besitzt. In der Fachsprache nennt man das oft einen „Thin Wrapper“.
Aber hier ist der Knackpunkt für dich als Nutzer: Für einen Investor ist das ein Risiko, weil die „Moat“ (der Burggraben) fehlt. Für dich als Anwender ist das völlig egal. Solange das Tool die besten Modelle clever kombiniert und dir Zeit spart, ist der „Wrapper“-Status irrelevant. Und genau da wird admark.ai spannend.
Deep Dive: Was kann das Tool wirklich?
Wir bei AIFactum schauen uns ja gerne an, was unter der Haube steckt. admark.ai wirbt mit einer Kombination aus Generativer KI und Prädiktiver KI. Das ist smart, denn die meisten Tools können nur erstellen.
1. Generative AI (Der Kreative Part)
Das kennen wir: Du gibst ein Thema oder eine URL ein, und das Tool spuckt Text und Bild-Ideen aus. admark.ai geht hier aber einen Schritt weiter und integriert das direkt in markenkonforme Templates. Besonders das Feature „Admark Go“ verspricht, fertige Posts in 15 Minuten zu liefern, inklusive Compliance-Check.
2. Predictive AI (Der Analyst)
Hier wird es für Data-Nerds interessant. Statt erst nach dem Posten zu sehen, was funktioniert, analysiert die KI vorher historische Daten. Sie prognostiziert, welche Headlines oder Bildstile bei deiner Zielgruppe wahrscheinlich am besten performen. Das spart Lehrgeld.
3. Workflow-Automatisierung
Für Agenturen ist das Feature CommentReplyAI ein Segen. Es generiert kontextbezogene Antwortvorschläge auf Kommentare. Wer schon mal Community-Management für 5 Kunden gleichzeitig gemacht hat, weiß, wie viel Zeit das frisst.
Die Story dahinter: Vom Influencer zum Coder
Christopher ist kein klassischer BWL-Gründer. Mit 13 Jahren baute er eine Auto-Community auf Instagram auf (180k Follower!). Er merkte schnell: Social Media ist Knochenarbeit. Also brachte er sich mit 15 das Programmieren bei, um seine eigenen Schmerzen zu lindern.
Zusammen mit seinem CTO Jan Jacob Holst hat er ein Tool gebaut, das genau diese Praxis-Probleme löst. Dass der Deal geplatzt ist, mag für die Bewertung des Startups schade sein, aber es zeigt auch: Hier wurde ein Produkt aus der Praxis für die Praxis gebaut, nicht primär für einen Exit.
Unser Fazit: Lohnt sich admark.ai?
Lass uns ehrlich sein: Dass Carsten Maschmeyer wegen fehlender IP abspringt, muss dich nicht stören. Du willst keine Anteile kaufen, du willst Zeit sparen.
Wenn admark.ai hält, was es verspricht, nämlich die Reduktion des Social-Media-Aufwands um bis zu 80%, dann ist das Tool die monatlichen 49,99 € (Startpreis) mehr als wert. Gerade für Agenturen, die Skalierungsprobleme haben, weil gute Social-Media-Manager teuer und rar sind, ist so eine Automatisierungslösung Gold wert.
Wir werden admark.ai definitiv in unsere Tool-Rotation aufnehmen und testen, ob die „Predictive AI“ wirklich bessere Ergebnisse liefert als das Bauchgefühl eines erfahrenen Marketers.
Pro & Contra auf einen Blick
- ✅ Zeitersparnis: Massiv durch Workflow-Integration.
- ✅ Spezialisierung: Besser als „Allzweck-ChatGPT“, da auf Social Media trainiert.
- ✅ Preis: Fairer Einstiegspunkt für Business-Kunden.
- ⚠️ Tiefe: Als „Wrapper“ abhängig von den großen Modellen (OpenAI/Anthropic).
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Was denkst du? Ist der IP-Grund von Maschmeyer berechtigt oder übersehen Investoren oft den Nutzen der Anwendungsebene?
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